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Was stresst uns?

Was stresst uns?

Stress und seine Wirkung auf den Körper gibt es, seitdem es Menschen gibt. Allerdings haben sich die Faktoren, die uns belasten geändert. Früher war Stress vor allem eine Kampf- oder Flucht-Reaktion, wenn Gefahr drohte. Es gab Raubtiere, die es zu bezwingen galt oder vor denen man weglief. Nun sind es Arbeitsbedingungen oder Lebensumstände sowie eigene Ansprüche, denen man den Kampf ansagen oder vor denen man weglaufen möchte.

 

Innere und äußere Stressoren

 

Man unterscheidet mittlerweile innere und äußere Stressoren (Stressursachen). Äußere Stressursachen können wir nicht direkt beeinflussen, denn wir haben nur unmittelbar damit zu tun. Beispielsweise zählt das oft erwähnte „Zu-viel-an-Arbeit“ dazu. Aber auch Maschinenlärm sowie Kriegserlebnisse können wir hier einordnen.

Innere Stressursachen hingegen gehen von unserer Persönlichkeit aus. Unsere ganz persönlichen Glaubenssätze und Überzeugungen haben Einfluss auf unser Stresserleben. So können unsere innere Einstellung und unsere Gedankenwelt (Mindset) äußere Stressursachen verstärken oder abschwächen.

Es scheint also, dass Stressursachen individuell sind. Während die einen Zeitdruck benötigen, um in den Arbeitsmodus einzutauchen, kann es Gemütsmenschen eher blockieren.

 

Arbeit als Stressursache Nr.1

 

Arbeit per se, steht auf Platz Nr. 1 in einer Befragung der Techniker Krankenkasse von 2016. 46 % der Teilnehmenden fühlen sich durch Ihre Arbeit gestresst. Auf Platz Nr. 2 der Stressursachen stehen die hohen Ansprüche an sich selbst. 43 % der Befragten quält ihr eigener Ehrgeiz. In einer weiterführenden Umfrage von Statista zeigt sich sogar, dass insbesondere Termindruck, ein hohes Arbeitspensum und ungerechte Bezahlung als sehr belastend gesehen werden.

 

Was hilft bei Stress?

 

Yoga. Yoga schult unsere Wahrnehmung für unseren Körper, unsere Gefühle und unsere Gedanken. Mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen lernen wir uns zu beobachten und wahrzunehmen. Wir lernen einen Schritt zurück zu treten und uns aus einer äußeren Perspektive zu betrachten. Diese Fähigkeit hilft uns in stressigen Situationen. Dadurch sind wir in der Lage erste Warnsignale wie Anspannung, Gereiztheit oder Unruhe rechtzeitig zu erkennen. Darüber hinaus gibt es im Yoga spezielle Atemübungen, welche die innere Entspannungsfähigkeit unterstützt. Ein tiefer Atem regt den Teil des Nervensystems an, der die Regeneration begünstigt und das Stressempfinden abbaut. Zudem lernen wir im Yoga eine positive Ausrichtung unseres Denkens und unserer Glaubenssätze, bspw. durch den gezielten Einsatz von Visualisierungen und Mantras.

 

Neben Yoga gibt es noch eine Menge andere Entspannungstechniken, bspw. Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation. Es ist sinnvoll, alle auszuprobieren und herauszufinden, welche am besten funktionieren.

 

Zum Anti-Stress Workshop geht es hier entlang.

Wer mehr über die Befragungen der Techniker Krankenkasse erfahren möchte, kann sich hier informieren.

Zur den Ergebnissen der Statista-Umfrage geht es hier entlang.

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